Aufgewachsen im Klosterdorf Einsiedeln. Mittelschule und Lehrdiplom im Kanton Schwyz absolviert, danach einige Semester Publizistik studiert und erfolgreich abgebrochen. Als Darstellerin und Kabarettistin in Theaterprojekten und Satireformaten mitgewirkt sowie eigene Kabarettprogramme realisiert, hierbei zwar nicht Servelat-Prominenz erreicht, aber immerhin zur kantonalschwyzerischen Chipolata-Prominenten avanciert. Jahrelang als Lehrperson und in weiteren Funktionen im Bildungswesen tätig. Verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder. In der Freizeit gerne im Garten und am Heimwerken, und dies nach dem Zitat von Prof. Dr. Boerne: «Was ich nicht kann, mach ich mit Schwung» und sowieso und immer wieder gerne am Lesen und Schreiben. Seit 2022 diplomierte Berufs-und-Laufbahnberaterin. Als Co-Autorin für Comedy-Programme tätig und selbständige Autorin und Übergangsbegleiterin mit Fokus auf die kreative und heitere Suche nach individueller Sinnhaftigkeit.
Diese Website ist quasi ein Pandemie-Baby.
Die Geschehnisse und gesellschaftlichen Dynamiken seit 2020 haben mich tiefgehend erschüttert und aufgewühlt. Was da zwischenmenschlich plötzlich möglich und mehrheitsgesellschaftlich akzeptiert und mitgetragen wurde, hätte ich zuvor nicht für möglich gehalten. Inzwischen halte ich ALLES für möglich. Und die geopolitischen Geschehnisse, die seither in immer höherer Kadenz über uns hereinzubrechen scheinen, haben mich in maximale Skepsis-Laune versetzt mit der immerwiederkehrenden Frage:
Wem soll/will/muss/kann ich warum was glauben oder nicht glauben?
Ich versuche mir einen Reim zu machen auf diese Welt. Und je mehr ich versuche zu verstehen, desto mehr Fragen tun sich auf. Und aus irgendeinem Grund, den ich nicht im Mindesten kenne, habe ich das innige Bedürfnis, meine Sicht der Welt kreativ zu verarbeiten und darzustellen. Und zuweilen komme ich mir lächerlich vor, weil: ein paar nachdenkliche bis heitere Texte, was soll daran bedeutsam sein? Wäre es nicht sinnvoller, ich würde mich umschulen lassen zur Sanitärinstallateurin, dem dortigen Fachkräftemangel entgegenwirken und mich ganz konkret und praktisch in die Welt einbringen? Oder ich würde Pflegerin in einem Altersheim?
Was soll/darf/muss/will ich mir anmassen dürfen?
Was soll meine Aufgabe sein in dieser Welt?
Ich habe keine Ahnung. Warum will ich mir also anmassen, eine Autorin sein zu wollen und der Welt meine Texte und Ideen zuzumuten? Wenn ich eine Autorin sein will, dann muss ich mir zumindest anmassen, dass ich meine Stimme erheben darf und will. Und auch wenn ich grosse Angst habe vor dieser Art der Entblössung meinerseits, so bin ich beseelt von der Hoffnung, dass mein kreativer Output für irgendjemanden in irgendeiner Weise einen Mehrwert bedeutet und als erheiterndes Placebo wirkt. Ich möchte verbindend wirken und nicht spalterisch. Und weiss aber auch: Humor ist immer eine Gratwanderung (sonst wäre es kein Humor).
In diesem Sinn wünsche ich Ihnen von Herzen viel Vergnügen während Ihres Aufenthaltes auf meiner Website.
Mitarbeiterin und Franchise-Nehmerin von nachmirdiesinnflut.ch und mehrfach ausgezeichnet mit dem EEM-Gütesiegel: «Excellent Employee of the Month»